IHHT: Die Kraftwerkszentralen ankurbeln

"Müde und matt, wenig stressresistent - so sieht mein Alltag aus. Ich habe das Gefühl, mich nie richtig erholen zu können.
Ich esse sehr gesund und abwechslungsreich; trotzdem nehme ich immer weiter zu - ich habe das Gefühl, dass meine innere Uhr nicht richtig läuft..."

AUSGELAUGT?

durch Sauerstofftherapie Energie tanken

 Intermittierendes Hypoxie-/Hyperoxie-Training

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Darunter versteht man leichtes körperliches Training, bei dem man über eine Sauerstoffmaske Sauerstoff einatmet - abwechselnd einmal weniger und einmal mehr, als in der Umgebungsluft enthalten ist.
Dieses Intervalltraining führt zu einer allgemeinen Zellregeneration - vor allem aber defekte Mitochondrien werden dadurch eliminiert und gesunde Mitochondrien vermehren sich.

Die Einsatzmöglichkeiten dieser Therapie sind sehr vielfältig und betrifft alle Formen der sekundären Mitochondriopathien (erworbene Erkrankungen durch gestörte Mitochondrien­funktion):

  • Immunsystem: zum Beispiel: Autoimmunerkrankungen, chronische Entzündungen, Allergien, rheumatologische Erkrankungen
  • Gehirn, Nervensystem, Psyche: Konzentrationsschwäche, neurologische Erkrankungen, Depressionen, chronisches Müdigkeitssyndrom, Schlafstörungen, Burn-out, Migräne, Tinnitus, Neuropathien, …
  • Stoffwechselerkrankungen: Diabetes mellitus, metabolisches Syndrom, Lebererkrankungen (nicht-alkoholische Fettleber, Entgiftungsschwäche, MCS-Syndrom)
  • Bewegungsapparat, Muskeln: Fibromyalgie
  • Herz-Kreislaufsystem: Bluthochdruck, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen
  • Hormonstörungen: Überlastung/Fehlfunktionen der Nebennieren, Schilddrüse, Zyklusunregelmäßigkeiten, unerfüllter Kinderwunsch
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • vorzeitiges Altern

 Ursachen für mitochondriale Dysfunktionen:

  • mangelnder Schutz vor freien Radikalen
  • Mangel an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen
  • schlechte oder überlastete Entgiftungskapazität
  • Infektionen und chronische Entzündungen (Borreliose, EBV, Candida, Parasiten, Dysbiose)
  • Schädigung der Mitochondrien durch Medikamente (Antibiotika, Zytostatika)
  • Gifte (Rauchen, Schwermetalle, Pestizide, Alkohol, Abgase, chlororganische Substanzen, Rauschgifte…)
  • Lebensmittel (Zucker, übermäßiger Kohlenhydratkonsum und Genuss industriell gefertigter Lebensmittel, nitratreiche Lebensmittel, Konservierungsmittel, Farbstoffe, Nanopartikel, Kaffee)
  • Pflegeprodukte (aluminiumhaltige Deos, hormonhältige Cremen, BPA-hältige Produkte)
  • Elektrosmog (WLAN, Mobiltelefon- und Laptop-Strahlung, Mikrowelle…)

 Ablauf zur Festlegung der Therapie:

Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch werden diagnostische Schritte eingeleitet:

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  • Messung des oxidativen Stresses und der oxidativen Kapazität mittels Blutentnahme aus der Fingerbeere in der Ordination
  • Laboruntersuchung: zum Beispiel: Mikronährstoffstatus, Parameter zur Bestimmung von Entzündungen und Allergien, Laktatdehydrogenase (= diagnostischer Parameter um erhöhte Schädigung an Zellen festzustellen)
  • gegebenenfalls Mikrobiomanalyse oder Hormonstatus im Speicheltest

Danach kann ein Therapieplan festgelegt werden:

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Je nach körperlichem Zustand, Untersuchungsergebnissen und Vorerkrankungen kann das intermittierende Hypoxie-/Hyperoxietraining entweder im Liegen oder auf einem Hometrainer Fahrrad durchgeführt werden.

Dabei wird eine dicht über Mund und Nase anliegende Sauerstoffmaske getragen. Nun wird in für sie festgelegten Intervallen zwischen sauerstoffarmer und sauerstoffreicher Luft über eine individuelle Dauer (zwischen 20 und 45 min) eingeatmet.

Die einleitende Phase sollte 10 Behandlungen innerhalb von 4 bis 6 Wochen (Regenerationsphase) beinhalten – anfangs kann eine verstärkte Müdigkeit oder Abgeschlagenheit auftreten, welche durch zugrunde gehende Mitochondrien entsteht.

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Danach ist eine Erhaltungstherapie (vor allem bei chronischen Erkrankungen) in wöchentlichem oder 14 tägigem Abstand notwendig, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen.

Ziel der Behandlung ist es, eine höhere Stressresistenz, besseren Schutz vor oxidativem Stress (und den damit einhergehenden Erkrankungen) sowie nicht zuletzt mehr Energie in den Zellen zu erhalten.

 Weitere Behandlungsmöglichkeiten ergänzen diese Therapieform:

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  • Ernährungstherapie (basenbetonte Kost, vermehrter Einsatz gesunder Fette, ausreichende Trinkmengen, Vermeidung von zuckerhaltigen Genussmitteln und industriell gefertigten Lebensmitteln,)
  • Darmregeneration (Behandlung einer silent inflammation, eines "leaky gut-Syndroms", Therapie von Candida- oder Parasiteninfektionen; Einsatz von Pro- und Präbiotika)
  • Behebung von Vitamin- und Mineralstoffmängeln (durch Infusionstherapie oder Nährstoffsupplementierung)
  • Schwermetallausleitung